Maithuna – Der heilige Akt

Maithuna – Der heilige Akt

Der heilige Akt Maithuna ist die sexuelle Vereinigung verstanden als etwas Heiliges. Dazu brauchen wir kein spezielles Ritual. Wenn wir beide, die wir uns da vereinigen, diese Vereinigung als sakral empfinden, ist sie Maithuna. Mach ich es mir damit zu einfach? Ist das nicht eine Beschönigung, mit der ich profanem Sex unverdienterweise einen Heiligenschein gebe? Möchte ich durch diese Benennung

Maithuna – Wenn alles sein darf …

Maithuna – Wenn alles sein darf …

Wenn alles sein darf … warum nicht auch Gruppensex?   Maithuna als rituelle sexuelle Vereinigung findet in verschiedenen Kontexten ihre Anhänger und hat historische Wurzeln in Indien. Die Praxis stellt damals wie heute einen Tabubruch dar, auch wenn umstritten ist, inwieweit damals die Vereinigung tatsächlich physisch vollzogen wurde. Rituelle sexuelle Vereinigung, dann auch noch im Rahmen einer Gruppe, womöglich sogar

Warum das Maithuna-Ritual bei BeFree Tantra nicht gelehrt wird

Warum das Maithuna-Ritual bei BeFree Tantra nicht gelehrt wird

Warum das Maithuna-Ritual bei BeFree Tantra nicht gelehrt wird   Maithuna ist das Ritual der großen Vereinigung. Es wird in der tantrischen Tradition entweder von einem einzelnen Paar vollzogen, als Paar in einer Gruppe oder als Gruppenereignis mit Partnerwechsel. Dabei ist die sexuelle Vereinigung der äußerliche Vollzug dessen, was sich innerlich durch langwährende Prozesse und Meditation vorbereitet hat. Letztendlich soll

Maithuna – Von romantischen Fantasien

Maithuna – Von romantischen Fantasien

Maithuna – Von romantischen Fantasien zu eigenverantwortlicher Sexualität Als ich ein Teenager war, hatte ich diese unglaublich romantischen Vorstellungen von Liebe und Sexualität: die Frau, mit der ich mich körperlich vereinige, wird die Frau meines Lebens sein! Wenn wir uns vereinigen, schweben wir beide im siebten Himmel, die Engel werden singen und natürlich kommen wir beide gleichzeitig zum Orgasmus! Maithuna?

Maithuna – „Die Göttliche Verschmelzung“

Maithuna – „Die Göttliche Verschmelzung“

Maithuna – „Die Göttliche Verschmelzung“ Ergänzt und erneuert um mystische Übungen aus der Sufi-Tradition des Inayati-Ordens und dem Christentum.   Seid Eins, Wie Gott Eins ist Dem Einen entgegen, der Vollkommenheit von Liebe, Harmonie und Schönheit, dem einzig Seienden, vereint mit all den erleuchteten Seelen, die den Meister verkörpern, den Geist der Führung. (Hazrat Inayat Khan)   Rechtshändiger und linkshändiger

Mutabor – die Verwandlung des Bewusstseins im Maithuna-Ritual.

Mutabor – die Verwandlung des Bewusstseins im Maithuna-Ritual.

Mutabor – die Verwandlung des Bewusstseins im Maithuna-Ritual. Kennt Ihr “Die Geschichte von Kalif Storch”? Er schnupfte ein Pulver und verwandelte sich mit dem Zauberwort “Mutabor” (lat.: “Ich möge verändert werden.”) in ein Tier. Als er dann lachte, vergaß er das Wort und blieb zunächst ein Storch. Dieses Märchen hat den tiefen Sinn, dass man die Verwandlung des Bewusstseins nicht

Maithuna oder die Kunst der spirituellen Ekstase

Maithuna oder die Kunst der spirituellen Ekstase

Maithuna oder die Kunst der spirituellen Ekstase durch sexuelle Höhenflüge   Das Göttliche in uns Ich möchte an dieser Stelle eine Schweinehirtin vorstellen, die im 8. Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung gelebt und gewirkt hat. Im tropischen Dschungel Indiens weihte sie ihre SchülerInnen in der Kunst des tantrischen Maithuna-Rituals ein. Sie war eine buddhistische Gelehrte und hat ihren ursprünglichen Status als

Auf der Welle reiten

Auf der Welle reiten

Auf der Welle reiten Tantra ist in seinem Wesenskern eine Energielehre. Es sucht nach Möglichkeiten, jede vorhandene Energie für spirituelles Wachstum zu verwenden. So werden Pujas (Zeremonien) beispielsweise bei Vollmond oder Neumond zelebriert, die zwischen Polaritäten entstehende Kraft wird gewürdigt (Plus- und Minuspol, Shiva und Shakti) und die Sexualenergie spielt eine bedeutende Rolle bei Ritualen. Der Königsweg zur Nutzung der

Grenzen respektieren oder überschreiten?

Grenzen respektieren oder überschreiten?

Erzwungene Freiheit „Nach meiner ersten Tantraerfahrung habe ich mir geschworen: nie wieder Tantra! Wir wurden permanent über unsere Grenzen gepuscht, wo die Angst ist geht’s lang, hieß es, und wenn ich jemanden nicht berühren wollte, sollte ich ihn mir als göttlichen Shiva vorstellen, dann ginge das schon.“ Sowas bekomme ich immer wieder zu hören. Mancher wagt einen neuen Versuch, weil

Grenzen setzen – Grenzen überwinden

Grenzen setzen – Grenzen überwinden

Im Leben und Lieben: Grenzen setzen – Grenzen überwinden Viele unserer Grenzen und Unfreiheiten, an die wir im Leben und besonders beim Lieben stoßen, sind unnötig und sehr alt. Trotzdem scheinen sie wie ein morsches altes Gebäude dessen Bewohner zu schützen und in vermeintlicher Sicherheit zu halten. Jenseits dieser Grenzen pulsiert und ruft das Leben. Während viele Menschen lernen, sich

Ist Fragen fad und Zögern zickig?

Ist Fragen fad und Zögern zickig?

Ist Fragen fad und Zögern zickig? Über die Qualität der Langsamkeit und den Wert von Grenzen Kaum etwas ist so erotisch für mich, wie (in der richtigen Situation) gefragt zu werden: „Darf ich dich küssen?“ Und mir dann einen Moment Zeit zu nehmen für die Antwort. Nicht aus einem Spieltrieb heraus, sondern um all das zu spüren, was es in

Ich sehe was, was Du nicht siehst!

Ich sehe was, was Du nicht siehst!

Ich sehe was, was Du nicht siehst! Wahrnehmung aus einer anderen Perspektive Sechzehn Teilnehmer sitzen im Kreis um eine schön geschmückte Mitte zur Vorstellungsrunde in einem Tantraseminar. Sechzehn Augenpaare sehen diese Mitte aus sechzehn verschiedenen Perspektiven. Jeder einzelne Teilnehmer hat eine andere Sicht auf die Mitte und nimmt daher unterschiedliche Details wahr. Die Wahrnehmung jedes einzelnen beschränkt sich auf die

Das Ende der Gurus?

Das Ende der Gurus?

Das Ende der Gurus? Wenn ich über das Thema „Grenzen“ im tantrischen Kontext nachdenke, dann beschäftigt mich vor allem die Frage nach den Grenzen zwischen SeminarleiterInnen und TeilnehmerInnen. Vor zwanzig Jahren hatte ich als junge Frau erlebt, dass es die Leiter eines renommierten Instituts mit der Grenze nicht so genau nahmen. Dass es private Partys gab, wo besonderen „Günstlingen“ auch

Mit dem Atem die Komfortzone verlassen

Mit dem Atem die Komfortzone verlassen

Mit dem Atem die Komfortzone verlassen Der Atem ist nicht nur ein Zeichen für Leben schlechthin sondern auch für Lebendigkeit. Die Atmung ist zudem ein Spiegel unserer Stimmungslagen, weil sie unser Grundgefühl in jedem Moment anzeigt. Sobald wir unser gewohntes Atemschema verändern, verlassen wir unsere Kontrollmuster und können neue Erfahrungen machen. Persönliche Veränderungen und Bewusstseinserweiterungen finden nur auf oder jenseits

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