Erzwungene Freiheit

„Nach meiner ersten Tantraerfahrung habe ich mir geschworen: nie wieder Tantra! Wir wurden permanent über unsere Grenzen gepuscht, wo die Angst ist geht’s lang, hieß es, und wenn ich jemanden nicht berühren wollte, sollte ich ihn mir als göttlichen Shiva vorstellen, dann ginge das schon.“

Sowas bekomme ich immer wieder zu hören. Mancher wagt einen neuen Versuch, weil jemand glaubwürdig versichert hat, dass sie bei mir nicht nur ihre Grenzen wahren dürfen, sondern darin unterstützt werden.

In einem meiner Seminare verließ ein Paar ziemlich geladen den Raum, nachdem ich eine Begegnungs-Übung nach dem Zufallsprinzip angesagt hatte. Sie waren so schnell draußen, dass ich erst später Gelegenheit bekam, mit den beiden zu sprechen. Ich fragte, ob sie meine Ansage nicht mitbekommen hätten, dass sie als Paar selbst entscheiden können, ob sie Übungen mit anderen machen wollen und dabei das Maß an Intimität selbst steuern können. Ihre Antwort: „Das sagen alle Seminarleiter. Aber wenn’s drauf ankommt, steht man dennoch dumm da, wenn man aus der Reihe tanzt.“

In solchen Momenten könnte ich manche KollegIn auf den Mond schießen. Wie wäre es mit einer #metoo-Debatte für alle, die schon mal von der Seminarleitung manipuliert oder genötigt wurden, ihre Grenzen zu missachten?

 

Selbstverantwortung unterstützen

Auch meine Seminare sind kein hundertprozentig geschützter Raum, können es gar nicht sein. Wenn jemand seine Grenzen nicht spürt oder sie nicht kommuniziert, kann ich nicht viel machen. Ich gehe damit so um, dass ich möglichst früh und umfassend die Selbstverantwortung unterstütze. Ich bereite auf Situationen vor, in denen jemand möglicherweise als Einzige(r) nicht mitmachen möchte, worauf sich die anderen freudig einlassen (zumindest dem Anschein nach). Es ist m. E. die Aufgabe der Gruppenleitung, stets sichere Dosier- und Ausstiegsmöglichkeiten anzubieten und vor möglichem Gruppendruck („Nun komm schon …“) zu schützen.

Es ist als KursleiterIn allerdings nicht immer leicht auszuhalten, wenn Teilnehmer der Anleitung nicht folgen. Es kann verunsichern, es kann am Selbstwert kratzen, es kann Partnerwahlsituationen kompliziert machen. Viele Leiter sind in dieser Hinsicht nicht gut ausgebildet. Wenn ihnen nicht klar ist, wie sie z.B. durch drohenden Autoritätsverlust selbst getriggert werden, wehren sie das mit Manövern wie Rationalisierungen, Beschwichtigungen, Beschämungen oder gar Drohungen ab. Wer so handelt, steht in der berühmt-berüchtigten Tradition der Psychoanalyse, die unter dem Stichwort „Widerstand“ eine Stagnation der Therapie gerne dem Patienten in die Schuhe schiebt.

 

Wieviel Autorität ist nötig?

Manchmal sind autoritäre oder schmutzige Therapeutentricks kaum wahrnehmbar, manchmal aber auch offensichtlich. In den Teilnahmebedingungen eines großen Tantrainstituts heißt es wörtlich: „Der Seminarleiter/Coach/Trainer ist gegenüber den Teilnehmern für die Dauer und im Rahmen der Veranstaltung weisungsbefugt. … Ein Teilnehmer verhält sich vertragswidrig, wenn er ungeachtet einer Abmahnung die Veranstaltung nachhaltig stört, oder wenn er sich in erheblichem Maße entgegen der guten Sitten verhält, so dass ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung nicht mehr gewährleistet werden kann. Muss ein Gruppenverweis aus diesen Gründen ausgesprochen werden, so erfolgt keine Erstattung der Kurs- und Vollpensionskosten.“ Das ist keine leere Drohung in den AGB’s. Ich kenne einige persönlich, die dort rausgeflogen sind. Und nein, das waren weder Psychotiker noch haben sie in den Seminarraum defäkiert. Sie haben es gewagt, der Seminarleitung offen zu widersprechen und deren Autorität zu untergraben.

Man könnte das als Einzelfall abtun, aber es ist die Spitze eines Eisberges. Obiges Institut ist durchaus erfolgreich, auch autoritärer Leitungsstil hat seine Fans. Und es kann sein, dass ich mich hier unbeliebt mache, denn eine Krähe hackt einer anderen kein Auge aus. Aber wenn nicht hier im Newsletter, wo sonst können wir diese Themen zur Diskussion stellen? Wir alle wissen, was für einen zweifelhaften Ruf Tantra außerhalb der Szene genießt, nicht zuletzt, weil das Thema Grenzen allzu oft im Schatten der Aufmerksamkeit liegt. Ich lehne Autorität nicht grundsätzlich ab, sie hat ihren Wert und Seminarleiter können sie bewusst und konstruktiv nutzen. Problematisch finde ich, wenn die verständliche Sehnsucht von TeilnehmerInnen nach Zugehörigkeit dazu missbraucht wird, Grenzverletzungen unter den Teppich zu kehren oder gar zu fördern.

 

Muss man sich da ausziehen?

Eine der häufigsten Fragen von Tantra-Interessierten lautet: Muss man sich da ausziehen? Zu Recht, denn tatsächlich gibt es Gruppen, da ist Nacktheit Pflicht (manchmal schon am ersten Abend) und kaum jemand wagt, sich dem zu widersetzen. Ich habe nichts gegen Ausziehen im Gruppenraum, es kann befreiend und heilsam sein. Aber wer dazu gedrängt oder gar genötigt wird, achtlos über die eigene Scham hinwegzugehen, zieht innerlich etwas an bzw. Mauern hoch, die später nicht leicht wieder abzubauen sind. In einer Tantraschule wurden alle Klotüren ausgehängt, damit Teilnehmer ihre Scham überwinden und sich der Natürlichkeit des Scheißens wieder gewahr werden. Tolle Idee! Eine Bekannte von mir bekam dermaßen Verstopfung, dass sie sich heimlich den Schlüssel nach draußen besorgte, um in einem naheliegenden Restaurant Erleichterung zu finden. Ist das Tantra oder Folter?

Ich finde solche Methoden gelinde gesagt problematisch. Für mich hat oberste Priorität, möglichst glaubwürdig rüberzubringen, dass individuelle Grenzen zunächst einmal bedingungslose Akzeptanz verdienen. Mir ist dabei klar, dass organische Grenzen nicht leicht von verinnerlichten Elternbotschaften zu unterscheiden sind. Organische Grenzen brauchen wir für unseren Schutz, während die Überschreitung verinnerlichter Normen und Verbote in die Freiheit führen kann. Beides unterscheiden zu lernen braucht seine Zeit und Abkürzungen bergen die Gefahr einer (Re)-Traumatisierung.

 

Zur Freiheit nötigen?

Aber was ist mit all den Menschen, die zum Tantra kommen, um ihre alten Konditionierungen, ihre leibfeindliche Moral oder sonstige Hemmungen endlich abzuwerfen? Halleluja, ihr seid willkommen! Tantra ist dafür ein wunderbarer Raum. Mancher wünscht sich vielleicht sogar, über seine Grenzen gepuscht zu werden. Aber macht es Sinn, jemanden zu Schritten in die Freiheit zu nötigen? Das finde ich so absurd, wie es klingt.

Den Wunsch nach bewusster Grenzüberschreitung unterstütze ich genauso wie den nach Grenzen. Ich werde allerdings niemandem die Verantwortung dafür abnehmen, indem ich ihn oder sie irgendwohin katapultiere, auch nicht in einen Raum von Bliss und Ekstase. Die Risiken und Nebenwirkungen halte ich für zu hoch.

Wer aber aus freien Stücken sein Risiko eingehen will, großartig! Da will sich jemand ausziehen, seinen Sex endlich leben, sich anderen zeigen und zumuten? Wunderbar! Ich mache vielleicht auf noch nicht berücksichtigte Gefahren aufmerksam, aber ich lasse frei und unterstütze den Mut zum Aufbruch (solange dabei nicht die Grenzen anderer verletzt werden).

Ein heilsamer Entwicklungsweg braucht beides: Respekt für Grenzen und deren Überschreitung. Das Zauberwort heißt Freiwilligkeit. Nur unter dieser Voraussetzung lernen wir, die Verantwortung für uns wirklich zu übernehmen. Auf diesem Boden kann langfristig etwas wachsen und zur Blüte reifen.

 

Text: Saleem Matthias Riek

Website: www.schule-des-seins.de

Grenzen respektieren oder überschreiten?
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Saleem Matthias Riek

Saleem Matthias Riek ist 1959 geboren, Heilpraktiker mit dem Schwerpunkt Paar- und Sexualtherapie, Tantralehrer, Diplom-Sozialpädagoge, Buchautor und lebt bei Freiburg im Breisgau. Seit 1986 erfolgreiche therapeutische Arbeit mit Einzelnen und Gruppen, seit 1992 mit den Schwerpunkten Liebe, Erotik, Paarbeziehung und Tantra, seit dem Jahr 2000 auch in der Ausbildung von Gruppenleitern tätig. Saleem ist Autor mehrerer Bücher rund um Lust und Liebe, Tantra und Spiritualität. Weitere Bücher, darunter ein Roman, sind in Vorbereitung.

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9 thoughts on “Grenzen respektieren oder überschreiten?

  • 20. März 2018 um 21:01
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    schöner hätte ich meine Haltung zu verantwortlicher Tantra-Seminarleitung nicht ausdrücken können…herzlichen Dank:-))

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  • 21. März 2018 um 15:31
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    Danke Saleem für Deinen Mut,
    gerade in der letzten Zeit setze ich mich persönlich wieder erneut sehr stark mit diesem Thema auseinander. Dabei stellt sich mir, als Seminarleiterin und aber auch ebenso drängend für mich selbst die Frage, wann ist eine angeleitete und von allen Beteiligten verantwortete „Grenzüberschreitung“ dem einzelnen Menschen und damit auch wieder der ganzen Gruppe dienlich, im Sinne von auflösen verinnerlichten Normen gegen das Leben und wann führt diese zu eine Re-Traumatisierung, statt in Mitgefühl, Freude und Liebe? Wichtige und spannende Frage die Du da stellst, welche uns alle zu einer intensiven Auseinandersetzung im Umgang mit Liebe und Freiheit einladen will!
    Herzlichst Hanne

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  • 26. März 2018 um 19:52
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    Danke, Saleem, für den Beitrag.
    Genau dieses Thema ist in Gruppen-Dynamiken aller möglichen Sexualitätsworkshops beobachtbar. Tantra ist da eine der bekanntesten Rahmenbedingungen, in denen wir als Gruppe Sexualität entdecken können.
    Ich finde es wichtig, dass sich Kursleiter mit dem Thema Macht und Grenzen auseinandersetzen. Wir sollten uns auch dazu austauschen, wie man seinen eigenen Stil und seinen eigenen Umgang mit diesem Thema finden kann. Denn eins ist klar: Verschweigen und den Kopf in den Sand stecken sind aus meiner Sicht keine Alternativen.
    Dazu ist es auch spannend zu wissen, welche Motivationen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben. Die wenigsten kommen als unbeschriebene Blätter in unsere Kurse. Sehr viele haben grenzwertige Erfahrungen im sexuellen Bereich.

    Danke also, dass du diesen Beitrag geschrieben hast!
    Viele Grüße aus Stuttgart
    Claudia

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  • 30. März 2018 um 22:53
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    Hallo Saleem,
    schöner Artikel mit dem gewohnten Mass an trockenen Humor.
    Freiheit zur und durch Selbstverantwortung erreichen scheint auch mir der gebotene Weg. Wieviel Erfahrung ich in einem Seminar oder einer Gruppe machen kann gestalte ich durch die Art mit, in der ich mich einbringe. Dafür, das du es schaffst dies, in der Unterschiedlichkeit der bewussten und unbewussten (oder bewusst nicht formulierten, verdteckten) Erwartungen und der ebenso vorhandenen unterschiedlichen emotionalen Hürden, zu meistern gebührt Dir Respekt und Dank.
    Liebe Grüße. Dieter

    Antworten
  • 18. Mai 2018 um 9:07
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    Herzlichen Dank für die klaren Worte, dass du Position beziehst, Saleem. Ich kenne den feinen und sehr bedeutenden Unterschied zwischen mutiger, gut gehaltener Unterstützung im Seminar und manipulativ, mit Engelszungen verführerischem Druck… und schon entsteht und diesen in mir, weil ich nicht mehr weiß was ich will und wogegen ich mich wehre.
    Herzlichen Dank für all die wunderbaren Erfahrungen, die mich haben feinfühlig haben sein lassen und auch feurig lebendig😊.
    Heike

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  • 10. Juni 2018 um 15:47
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    Lieber Saleem,
    danke für deine Antwort zu meinen Anmerkungen – nun folge ich deiner Einladung, diese auch hier zu posten, weil ich das Thema „Erfahrungsräume öffnen und Grenzen wahren“ auch so wichtig wie komplex finde und gerne etwas beitrage – nämlich aus eigener Erfahrung mit „ausgehängten Klotüren“:
    Meine erste- und ich fand auch vielfältig befreiende Tantra Erfahrung in Gruppe habe ich vor gut 1 Jahr im Diamond Lotus Institut in Berlin bei Andro und Michaela gemacht, ein retreat über 8 Tage.
    Als ich mich dort angemeldet habe war ich darüber informiert, dass es ein gemeinsames Matratzenlager zum schlafen und Bäder mit ausgehängten Türen gibt. Ich fands etwas spleeny 70er, das mit den Türen aber war darüber vorab informiert. (Letztlich war es dann auch praktisch, wenn sich etwa 30 Menschen in einer Altbauetage 2 Bäder teilen…) Nicht nur ich hab im hinteren, etwas abgelegenen Bad mehrfach Leuten gesagt, dass ich gerade gern alleine sein will. Eine Teilnehmerin hat nach 2 Tagen in der Befindlichkeitsrunde thematisiert dass sie Verstopfung habe deswegen – sie wurde gefragt ob ein verdauungsfördernder Fruchtriegel für sie eine Option sei, was sie bejahte und damit war das Thema für sie erledigt- wäre ihr der Riegel keinen Versuch wert gewesen oder für sie am Thema vorbei, dann wäre eine gemeinsame Lösungssuche sicher weiter gegangen: Ich habe auch dort einen respektvollen und fürsorglichen Umgang mit unseren Grenzen und Hindernissen als zentrales Thema des retreats erlebt und dass alles thematisierbar war. Die Einladung, an persönlichen Grenzen zu experimentieren ist dort anders als bei dir, aber meiner Erfahrung nach gab es kein pushen über sie hinweg.
    Es gab morgens Yoga zusammen – nackt. Und es gab 2 Frauen in der Gruppe, deren Motivation teilzunehmen auch war, sich mit ihrer Hemmung sich nackt zu zeigen zu beschäftigen. Sie haben das in der Anfangsrunde benannt und haben dann, aus meiner Sicht, frei damit für sich experimentiert- also waren jeweils, auch beim Yoga, so bekleidet wie es für sie stimmig war, ohne dass ich Gruppen – oder Leitungsdruck erlebt habe; im Gegenteil wurde es als Eigenverantwortung begrüßt.
    Kurz gesagt: Ich hab in dem tatsächlich gesetzten, vorab bekannten Rahmen (Bäder ohne Türen und Matratzenlager) kein pushen über Grenzen, Drängen oder Nötigen wahrgenommen – das als meine Erfahrung, die ich der von dir beschriebenen daneben stellen möchte, als Beitrag zu einem lebendigen Austausch. Liebe Grüße Katrin

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  • Pingback:Flirten als Volkssport? | Saleem's Blog

  • 3. Oktober 2018 um 14:57
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    Jack Kornfield hat mal ein Buch geschrieben über „Zwischenmenschliches“ in der buddhistischen Szene. Ein wunderbares sehr ehrliches Buch, über eine Szene, in der es nicht so friedlich zugeht, wie es scheinen will. Und in der es auch viel Unausgesprochenes gibt. Ich will das jetzt nicht weiter ausführen, aber vielleicht ist es eine gute Idee, wenn diese Themen sozusagen von „Innen“ ausgesprochen werden. Ist das verständlich ausgedrückt?
    Deswegen ein großes Danke für diesen Artikel Saleem Mathias Rieck und den Mut darüber zu schreiben.
    Dadurch wächst auch bei mir der Mut ein paar Erlebnisse im Raum Bonn auszusprechen bzw. darüber zu schreiben. Einen Teil habe ich schon im Zusammenhang mit dem SexualitätsKongress von Manuela Kormorek & Elinor Petzold beschrieben, es gibt aber noch etwas, das in mir grummelt. …….und auch noch etwas braucht um ausgesprochen zu werden.
    Wenn ich oben im Text über die AGB `s der Berliner Anbieter lese, vermute ich, dass es schon etliche Menschen gegeben hat, die den sogenannten reibungslosen Gruppenablauf gestört haben. Sonst müssten sie das nicht so festschreiben.
    Es ist natürlich schön, dass es auch Menschen gibt, denen es anders geht, aber leider werden die AGB`s davon nicht besser und auch in AGB `s finden sich Rechtswidrigkeiten……
    Ich erlebe es bei diesem Thema genau wie bei der „Me Too“ Debatte: die Frauen haben schon darüber gesprochen, es war in der Szene bekannt, es wurde ihnen nur nicht geglaubt.
    Ich habe auch darüber gesprochen und musste mir dann anhören, dass ich es mir ja kreiert hätte, vielleicht solle es mir ja was sagen oder, dass ich nicht gruppenfähig sei, weil ich darüber gesprochen habe. Esoquatsch! Ich habe mich danach jahrelang gar nicht mehr in Gruppen getraut. In Tantragruppen schon gar nicht. Der körperliche Schaden wird mir bleiben, aber das Schreiben jetzt und hier tut mir tatsächlich gut. Es liegt wie ein Brocken in meinem Weg. Soviel für heute – Fortsetzung folgt……

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