Die duale Achse

Die duale Achse

Tantra und Beziehungskunst passen sehr gut zusammen. Ein typisches Klischee von Tantra ist, das sei spiritueller Sex. Also nicht einfach nur Sex, sondern aus spirituellen Gründen oder Eitelkeit aufgewerteter, »spirituell gemachter« Sex. Das ist in zweifacher Hinsicht falsch. Erstens, weil die Lebensphilosophie des Tantra der körperlichen Liebe nichts Ideologisches hinzufügen, sondern sie auf natürliche, unverklemmte und liebevolle Weise praktizieren will.

Wir müssen uns einmischen

Wir müssen uns einmischen

Wir müssen uns einmischen Jeden Tag lese ich ein bis zwei Stunden lang politische Nachrichten, und es bleibt in mir quälend die Frage: Wie können wir dem »ich, ich, ich« und »wir, wir, wir« (gegenüber »den anderen«, die falsch sind, weil sie nicht so sind wie wir) entkommen?  Ego-Bashing, diese populäre spirituelle Praxis ist keine Lösung, denn sie führt immer

Maithuna – Der heilige Akt

Maithuna – Der heilige Akt

Der heilige Akt Maithuna ist die sexuelle Vereinigung verstanden als etwas Heiliges. Dazu brauchen wir kein spezielles Ritual. Wenn wir beide, die wir uns da vereinigen, diese Vereinigung als sakral empfinden, ist sie Maithuna. Mach ich es mir damit zu einfach? Ist das nicht eine Beschönigung, mit der ich profanem Sex unverdienterweise einen Heiligenschein gebe? Möchte ich durch diese Benennung

Unsere Geschichten halten uns zusammen

Unsere Geschichten halten uns zusammen

Unsere Geschichten halten uns zusammen Wer keine eigenen tantrischen Erfahrungen hat und nur von außen auf diese Szene blickt, kann so manchem Irrtum erliegen. Zum Beispiel diesem: Wer den tantrischen Weg geht, erlebt Liebe nur »im Hier-und-Jetzt«, also zeit- und bindungslos. Wer im Anderen das göttliche Gegenüber erkannt hat, erkennt es als Mann in jeder Frau, als Frau in jedem

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